Erschöpfungstod der PflegerInnen im Iran

Ahvaz, 22.02.2017(www.sedayemardom.net)-- Vorsitzende der PflegerInnenvereinigung, Ali Mohammad ABADI, erklärte in einer Veranstaltung für PflegerInnen, dass im vorigen Jahr 10 iranische PflegerInnen unter dem so genannten Karoshi Syndrom (jap. Tod durch Überarbeiten) gestorben sind. ABADI zählte als Gründe dafür die Nachtarbeit, fehlende Infrastrukturen in Spitälern und den großen Einkommensunterschied zwischen PflegerInnen und ÄrztInnen im Iran auf. Langes und stressiges Arbeiten beeinträchtigt das Herz und Kreislaufsystem und kann zu Herzinfarkt und Gehirnschlag führen.

Die iranischen PflegerInnen klagen seit Jahren gegen ungerechte Arbeitsbedingungen, während der Gesundheitsminister stets antwortet, dass es gerecht sei, wenn Ärzte mehr verdienen. Im Iran lebt mindestens jeder achte Mensch unter der Armutsgrenze.

 

14.3.17 12:57

Letzte Einträge: Eintrittsverbot für Frauen in Kaffeehäuser in der Islamischen Republik Iran, Statistiken über Frauenhaushalte in der Islamischen Republik Iran, Millionen unter der Armutsgrenze , Proteste der freiberuflichen ArbeiterInnen für die Gemeinde , Auszüge aus der Stellungnahme von einigen iranischen politischen Gefangenen anlässlich des Tages der ArbeiterInnen

bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)


 Smileys einfügen